Aus Schleswig-Holstein werden Reformen für ARD und ZDF laut. Nach Angaben des „Hamburger Abendblattes“ sind die Vorschläge weitreichend. So soll es mehr Macht für die Rundfunkgremien geben und weniger politischen Einfluss auf die Sender, zittert die Zeitung die Kieler Staatskanzlei. So sollen die Gebühren an die tatsächliche Inflationsrate angepasst werden. Dies würde dann zu Mindereinnahmen bei ARD und ZDF führen. Neue Programme müssten dann auf Kosten anderer geplant werden. Eine Ausweitung der bestehenden öffentlich-rechtlichen Programmlandschaft wird damit erschwert.

Auf der anderen Seite aber würde man den öffentlich-rechtlichen Sender mehr Freiräume beim Sendeauftrag und den Ausstrahlwegen zukommen lassen. Dafür müssen aber die Gesetze angepasst werden. Wie zu Beispiel beim Jugendangebot „Funk“. Diese Reformvorschläge aus Kiel würden einen radikalen Kurswechsel bei der staatlichen Medienpolitik bedeuten.

Quelle: Digitalfernsehen.de

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