Das Bundeskabinett hat einen Atommüll-Pakt mit vier AKW-Betreibern gebilligt. Ein entsprechendes Gesetz hat man nun auch auf den Weg gebracht. Danach ist der Bund künftig für die Zwischenlagerung und die Endlagerung von Atommüll verantwortlich. Der Bund soll auch die Risiken tragen. Dafür müssen E.ON, RWE, EnBW und Wattenfall Anfang nächsten Jahres rund 23,6 Milliarden Euro in einen öffentlich-rechtlichen Fond überweisen, mit dem die Kosten der Lagerungen über Jahrzehnte gedeckt werden sollen. Die Unternehmen müssen weiterhin die Stilllegung und den Abriss der Reaktoren selbst bezahlen.

Quelle: heute.de

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