Auf seiner Verbandssitzung hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) seine Forderungen für die nächste Tarifrunde bei den Zeitungsverlagen festgelegt. Es werden 4,5 Prozent mehr Einkommen für angestellte und freie Journalisten gefordert. Bei den Einstiegsgehältern und den Volontärsvergütungen soll es eine Erhöhung von mindestens 200 Euro geben. Der geltende Tarifvertrag läuft zum Jahresende aus. Dieser gilt für 12.000 Zeitungsjournalisten.

Die Verleger sehen diese Forderungen erwartungsgemäß anders. „Die Gewerkschaften verkennen vollkommen die Situation der Verlage“, sagte Georg Wallraff, der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger BDZV. Es müsse angesichts der anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen für Pressemedien in Deutschland auch der Arbeitnehmerstelle klar sein, dass diese Forderung weit über den Möglichkeiten der Verlagsunternehmen lege.

Quelle: Dwdl.de

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