Indonesien ist am Samstag (15.08.) von einem schweren Erdbeben getroffen worden. Die US-Erdbebenwarte USGS hat die Stärke mit 7,7 angegeben. Das Beben ereignete sich demnach in einer Tiefe von rund 10 Kilometern, etwa 70 Kilometer nordwestlich des Ortes Ende im Zentrum der Insel Flores. Es wurde auch eine Tsunami-Warnung ausgerufen, die später wieder aufgehoben wurde.

Nach bisherigen Angaben der Katastrophenschutzbehörde BNPB sind mindestens 38 Menschen bei dem Beben ums Leben gekommen. Mindestens 13 Menschen seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Etwa 2.000 Menschen hätten sich aus eigener Initiative in Sicherheit gebracht. Das Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht vollständig abzusehen. Rettungskräfte suchen weiter nach Verschütteten in den Trümmern.

Die Insel Flores wurde am schlimmsten getroffen, heißt es von Melki Laka Lena, Gouverneur der Provinz Ost-Nusa Tenggara. Indonesiens Präsident Prabowo Subianto habe die Behörden angewiesen, unverzüglich Notfallhilfen für die Betroffenen auf den Weg zu bringen.

Flores gehört zur indonesischen Provinz Ost-Nusa-Tenggara. Der Westen der Insel ist ein sehr beliebtes Ziel von Touristen. Das Zentrum der Insel rund um Ende, rund 300 Kilometer weiter östlich, gilt hingegen als eher abgeschieden und touristisch kaum erschlossen. Sie ist auch eine der 17.000 Inseln des Staats in Südostasien. In der geologisch aktivsten Zone der Erde, dem sogenannten Pazifischen Feuerring, kommt es regelmäßig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Quelle: ARD

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Waldemar
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