Der nächste Eurovision Song Contest wird in Burgas stattfinden. Das haben die EBU und der bulgarische Fernsehsender BNT bekanntgegeben. Die Stadt am Schwarzen Meer hat sich gegen die Hauptstadt Sofia durchgesetzt, was zuletzt auch im Rennen war. Auch die Städte Plowdiw und Varna hatten sich beworben, sind aber im Auswahlprozess vorher schon ausgeschieden.
Das Finale des ESC 2027 findet am 15. Mai statt. Die beiden Halbfinalshows werden am 11. und 13. Mai stattfinden.
Die EBU spricht in ihrer Mitteilung von einem „überzeugenden Gesamtkonzept„, das Burgas vorlegen konnte. Wichtig sind beim Austragungsort unter anderem Hotelkapazitäten, technische Möglichkeiten, Verkehrsanbindung sowie internationale Erreichbarkeit.
Martin Green, der Direktor des ESC, sagt: „Burgas bringt etwas ganz Besonderes in den Eurovision Song Contest ein. Es ist eine pulsierende, gastfreundliche Stadt am Schwarzen Meer mit einer starken musikalischen und kulturellen Identität, und sie verfügt über den Ehrgeiz, die Infrastruktur und die Leidenschaft, die nötig sind, um die Eurovision-Familie willkommen zu heißen.“ Für den ersten ESC, den Bulgarien austrägt, wolle man etwas schaffen, das sich „wahrhaft bulgarisch anfühlt und gleichzeitig unverkennbar Eurovision ist – ein Fest, das Menschen durch Musik zusammenbringt„.
Die Chefin des bulgarischen TV-Senders BNT, Milena Milotinova, spricht von einem „intensiven und hart umkämpften Wettbewerb“ der Städte. Mit dem Sieg Burgas gehe für die Stadt eine große Verantwortung einher. „Ich hoffe, dass letztendlich die vielen internationalen Besucher, die nach Burgas kommen, um die Stadt zu erleben, die größten Gewinner sein werden.„
Bulgarien hatte den ESC in diesem Jahr in Österreich mit der Sängerin und dem Song „Bangaranga“ gewonnen.
Quelle: DWDL, EBU, BNT



