Fast ein Jahr nach dem Brandanschlag auf die berühmte Maus-Figur in Köln hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Unbekannt eingestellt. Das hat ein Sprecher der Behörde gesagt. Der Grund ist der, dass es keine Spuren mehr gebe, denen man aktuell nachgehen könnte. Das Ermittlungsverfahren würde laut Staatsanwaltschaft aber wieder aufgenommen, „sofern sich künftig konkrete Anhaltspunkte für den oder die Täter ergeben.

Die Statue, die Passanten freundlich zuwinkt, wurde vor gut einem Jahr, im Juli 2025, durch ein Feuer schwer beschädigt. Die Polizei hatte Ende November Fotos des Verdächtigen veröffentlicht. Vor einigen Wochen wurden aber diese Fotos auf der Fahndungsseite der Polizei gelöscht, weil die richterliche Erlaubnis ausgelaufen war. „Der unbekannte Tatverdächtige hielt sich insgesamt über eine Stunde am Tatort auf und versuchte, das Feuer immer weiter mit Brennmaterial zu entfachen„, hieß es damals in einem Aufruf an Zeugen. Als die Maus dann Feuer gefangen habe, sei er mit dem Fahrrad davongefahren. Der Tatverdächtige sei zwischen 48 und 60 Jahre alt, von schlanker Statur und habe damals einen hellbraunen Pullover, eine blaue Hose sowie blaue Sneaker mit weißer Sohle getragen.

Fans der WDR-Maus hatten nach dem Brandanschlag zahlreiche Pflaster auf die „Brandwunde“ geklebt. Ende August kehrte dann die Maus an ihrem Standort vor einem Gebäude des WDR völlig restauriert wieder zurück.

Quelle: ntv, dpa

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Waldemar
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