Mehrere Bundesländer haben wegen des anhaltenden Niedrigwassers auf den Wasserstraßen in Deutschland das Fahrverbot für bestimmte LKW an Sonn- und Feiertagen vorübergehend ausgesetzt. Mit der zeitlichen Befristung sollen mehr Gütertransporte vom Wasserweg auf die Straßen verlegt werden können.

Bisher haben unter anderem Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen sowie Rheinland-Pfalz und das Saarland das Sonntagsfahrverbot ausgesetzt. Nach Darstellung der jeweiligen Ministerien sollen durch das koordinierte Vorgehen unterschiedliche Regelungen der Bundesländer vermieden werden.

Wegen des anhaltenden Niedrigwassers können viele Frachtschiffe nur einen Bruchteil der üblichen Ladung fahren. Am Donnerstag (06.08.) hatte der neue Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) bei einem Spitzentreffen mit Wirtschaftsverbänden und Unternehmen mehrere Sofortmaßnahmen angekündigt, um die Lieferketten auf den wichtigsten Wasserstraßen wie Rhein, Donau und Elbe aufrechtzuerhalten. Bilger wollte mit den Bundesländern über Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsverbot für LKW für besondere Güter sprechen. Das Land NRW hatte sich für eine einheitliche Lösung beim Bund eingesetzt.

Quelle: ntv, dpa

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Waldemar
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