Berlin zieht seine Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036 zurück. Nach der Ankündigung durch Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner verbleiben damit nur noch für eine mögliche Bewerbung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 München und Köln-Rhein-Ruhr.

Die beiden Kandidaten hatten von der Evaluierungskommission unter der Führung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) deutlich mehr Punkte für ihre Konzepte erhalten als die Kampagne von Berlin, die mit Partnern aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen angetreten war.

Die Bewerbung von Berlin stand schon länger unter Druck. Anders als München und Köln-Rhein-Ruhr fehlte ein Referendum für Berlin. Es formierte sich eine starke „NOlympia“-Bewerbung. Auch nach den Wahlen vom vergangenen Sonntag (20.09.) war die Unterstützung für die Spiele fraglich. Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Erlap, hatte nach dem Wahlsieg ihrer Partei schon gesagt, dass Berlin sich nicht für die Spiele bewerben werde.

Die Entscheidung für die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele wird der DOSB am kommenden Samstag (26.09.) in Baden-Baden verkünden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) will dann die Entscheidung für die Spiele 2036 in drei Jahren verkünden.

Quelle: Sky Sport, SID

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Waldemar
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