Drei Tage nach den beiden schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten auf 1.430 gestiegen, teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mit. Mehr als 3.200 Menschen sind verletzt worden. Die Rettungsteams arbeiten unter einem erheblichen Zeitdruck, um Menschen aus den Trümmern bergen zu können.
Es seien 30.000 venezolanische Einsatzkräfte, darunter auch Mediziner und Psychologen, im Katastrophengebiet im Einsatz. Es beteiligen sich zudem mehr als 2.000 Rettungsexperten aus 21 Ländern an der Suche nach Verschütteten. Auch ein Team des Technischen Hilfswerks (THW) ist in dem südamerikanischen Land im Einsatz. Mehr als 70.000 Familien seien nach der Katastrophe von den Behörden mit Hilfe unterstützt worden, sagte Rodríguez.
Zehntausende Menschen werden noch vermisst. Unklar ist, wo sie sind. Angehörige können sich oft nicht erreichen, noch immer sind Strom und Handynetz nicht flächendeckend wiederhergestellt. Es schwindet von Stunde zu Stunde, noch Überlebende zu finden.
Nach den beiden schweren Erdbeben vom Mittwoch (24.06.) hat es 430 Nachbeben gegeben, teilte Rodríguez mit.
Quelle: ZDF, dpa



