Wolfgang Schäuble will sich aus der ersten Reihe der CDU zurückziehen. Bei der Neuaufstellung seiner Partei will der bisherige Bundestagspräsident keine wichtige Rolle mehr übernehmen. Auf Anfrage des ZDF sagte ein Sprecher des ehemaligen Bundesfinanzministers: „Für eine Kandidatur für den Bundesvorstand seiner Partei steht er nicht zur Verfügung.“ Vorher hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet.

Im Bundestag will Schäuble aber blieben, anders als Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU). Sie haben am vergangenen Samstag (09.10.) ihr Verzicht auf ihr Bundestagsmandat angekündigt, um den Weg für jüngere Parteikollegen freizumachen.

Schäubles Sprecher verwies darauf, dass er in seinem Wahlkreis in Offenburg wieder das Direktmandat gewonnen hatte. „Er beabsichtigt, das Direktmandat über die volle Wahlperiode wahrzunehmen“, sagte er.

Quelle: zdf.de

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