Bund und Länder haben zur Eindämmung der Corona-Epidemie beschlossen, dass Menschenmengen mit mehr als zwei Personen nun untersagt sind. Ausgeschlossen sind Haushalte und Familien, wo mehr als zwei Personen leben. Auch den Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Teilnahme von erforderlichen Terminen, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiterhin möglich.

Außerdem werden Gaststätten und Restaurants geschlossen, die keinen Lieferservice anbieten. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden auch geschlossen. Ausnahmen sind nur medizinisch notwendige Dienste. Diese Regelungen gelten für 14 Tage.

Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer in einer Telekonferenz geeinigt. Merkel sagte in einer anschließenden Pressekonferenz, dass dies bedeute Verzicht und Opfer, wirtschaftlich wie menschlich zu bringen, wenn man nicht mehr so einfach Großeltern besuchen oder Freunde treffen würde.

Kontaktverbot: Statement Kanzlerin Merkel zu den mit den Ländern vereinbarten Maßnahmen

Kurz nach der Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel wurde bekannt, dass sie sich in häusliche Quarantäne begeben wird. Das hat ihr Regierungssprecher Steffen Seibert mitgeteilt. „Sie wird sich in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt nicht nicht voll aussagekräftig wäre“, heiß es. Denn ein Arzt, der sie gegen etwas geimpft hat, wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

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