CDU/CSU hat sich für ein weitgehendes Verbot von Tabakwerbung ausgesprochen. So soll die Plakatwerbung ab dem Jahr 2022 schrittweise verboten werden.

In einem Positionspapier der Unionsfraktion steht, nach langer und kontroverse Debatte: „Der Konsum von Tabak ist das bedeutendste vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit.“  Deshalb trete die Union für eine vollständige Umsetzung der Tabakrahmenkonvetion der Weltgesundheitsorganisation WHO ein. So sollen aber auch Werbeoptionen erhalten bleiben. Geplant ist für herkömmliche Tabakprodukte ein weitgehendes Außenwerbeverbot ab 2022. Für Tabakerhitzer soll es ab 2023 greifen, für E-Zigaretten ab 2024.

Damit zeichnet sich in der Großen Koalition nach jahrelangem Ringen eine gemeinsame Einigung bei weiteren Werbeeinschränkungen zum Schutz der Gesundheit ab. Die SPD war schon länger für ein Verbot und hat die Bewegung der Union begrüßt. In der vorigen Wahlperiode war ein Anlauf für ein Außenwerbeverbot an der Union gescheitert. Verboten ist Tabakwerbung etwa schon im Radio, im Fernsehen, sowie in Zeitschriften und Zeitungen.

In dem Positionspapier spricht sich die Union auch für einen Jugend- und Gesundheitsschutz bei E-Zigaretten aus. Auch der Konsum der E-Zigaretten berge gesundheitliche Risiken in sich. Deswegen sollten unter anderem die Beschränkungen, die geplant sind, auch auf E-Zigaretten ausgeweitet werden. So sprach sich auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für ein umfassendes Tabakwerbeverbot aus.

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