Bei den Parlamentswahlen in Kanada konnte sich der liberale Premierminister Justin Trudeau trotz Verlusten wiederwählen lassen. Mit 156 Mandaten hat er die meisten Sitze im neu gewählten Parlament von Ottawa. Doch die absolute Mehrheit von 170 Sitze konnte er nicht erreichen. Am frühen Dienstagmorgen sagte der 47-Jährige: „Wir werden zusammen vorwärts gehen in eine bessere Zukunft“.

Die Konservativen lagen wegen des Direktwahlsystems mit 122 Sitzen im neuen Parlament deutlich hinter den Liberalen, obwohl sie die meisten Stimmen bekommen haben. Nun brauchen die Liberalen kleinere Parteien, die ihm die Mehrheiten beschaffen können. Dies wäre mit den Sozialdemokraten oder der regionalen Block Québécoins möglich. Eine Minderheitsregierung in Kanada ist nichts Ungewöhnliches, aber haben eine kürzere Regierungszeit, als eine Regierung mit einer Absoluten Mehrheit.

Trudeau wandte sich auch an seine Kritiker und sagte ihnen, dass er die Enttäuschung vernommen habe und werde sicherstellen, dass ihre Stimmen gehört werden. Die liberale Regierung werde fortsetzen, was sie in den letzten vier Jahren begonnen habe. Dazu gehört auch der Kampf gegen den Klimawandel und gegen die Waffengewalt.

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