Die deutsche Industrie hat der Großen Koalition (CDU/CSU und SPD) zur Halbzeit ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Der Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, sagte: „In zentralen Politikfeldern fehlen bis heute ein klarer Kurs und richtungsweisende Entscheidungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.

Weiter sagte er: „Angesicht der sich stark eintrübenden Konjunktur müssen wir feststellen, dass die jüngsten Aufschwung-Jahre verpasste Chancen für mehr Wachstum waren.

Der wirtschaftliche Kurs der letzten Jahre nach dem Motto „Umverteilung vor Investitionen“ drohe sich nun zu rächen. Die Konjunktur in Deutschland hat sich deutlich abgekühlt. Vor allem die exportstarke deutsche Industrie wird von den Folgen internationaler Handelskonflikte belastet.

In der kommenden Woche will die Bundesregierung eine Zwischenbilanz ihrer bisherigen Arbeit ziehen. Der BDI und andere Spitzenverbände fordern seit längeren Entlastungen für Unternehmen. Zum Beispiel soll es ein Abbau der Bürokratie geben und eine Reform der Unternehmensteuer, damit Firmen wettbewerbsfähig bleiben.

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