Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer kritischen Schwachstelle bei Windows 10. Doch nicht nur das aktuelle Microsoft-Betriebssystem ist betroffen. Auch ältere Windows-Version sollen betroffen sein, teilte das BSI mit.

Der Präsident des BSI, Arne Schönbohm sagte: „Das BSI schätzt diese Schwachstellen als äußert kritisch ein und ruft Unternehmen genauso wie Bürgerinnen und Bürger auf, die verfügbaren Updates einzuspielen.“

Die Schwachstelle mit dem Namen DejaBlue könnten Kriminelle nutzen, um ein Schadprogramm auf den Rechnern zu installieren. Wie ein Wurm könne sich der Virus dann auf weitere Computer ausbreiten und erhebliche Schäden anrichten. Dies sei mit dem Schadprogramm WannaCry vergleichbar, was vor gut zwei Jahren mehrere PC lahmlegte. Damals waren auch viele große Unternehmen, wie die Deutsche Bahn davon betroffen.

Es ist schon die zweite gefährliche Sicherheitslücke innerhalb kurzer Zeit, die Windows bekannt gibt. Erst im Mai hatte das Unternehmen eine ähnliche Schwachstelle namens BlueKeep einräumen und entsprechende Update bereitstellen müssen.

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