In Großbritannien mussten Menschen, die älter als 75 Jahre sind keine Rundfunkgebühren zahlen. Doch damit ist ab dem kommenden Jahr Schluss. Seit dem Jahr 2000 hatte die Regierung in Großbritannien die Gebühren für diese Menschen übernommen. Damals war Labour noch an der Macht. Nun haben die Konservativen vor vier Jahren angekündigt, dass man ab 2020 diese Kosten nicht mehr übernehmen wird.

Der BBC, die sich ja durch diese Gebühren finanzieren, würden dann nach eigenen Angaben rund 745 Millionen Pfund im Jahr fehlen. Am Montag hat nun die Sendeanstalt einen Plan für das Dilemma veröffentlicht. Ab Juni 2020 sind nur noch die, die über 75 Jahre alt sind befreit, die einen staatlichen Rentenzuschuss bekommen. Alle anderen müssen dann die Gebühren von rund 155 Pfund im Jahr bezahlen. Die BBC selbst, spricht von einer „fairen Lösung“ für arme Rentner und alle anderen, die die Gebühren zahlen müssen.

Durch dieses neue System würden Kosten in Höhe von jährlich 250 Millionen Pfund entstehen, heiß es von der BBC. Daher müsse man weiter sparen. Ohne diese Lösung müsste man diverse Fernseh- und Rado-Sender einstellen.

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