Am 31. März müssen wir unsere Uhren wieder umstellen. Diesmal auf die Sommerzeit, heißt eine Stunde vor. Dies wird aber nicht das letzte Mal sein, so sieht das die EU-Kommission. So müssen die Gegner dieser Zeitumstellung weiterhin warten, bis die Europäische Union diese Umstellung abgeschafft wird. Doch man will sich darauf konzentrieren, im Jahr 2021 diese Umstellung abzuschaffen.

Wie aber diese Abschaffung vollzogen werden soll, ist noch unklar. Jedes Land soll selbst entscheiden, ob es seine Uhren auf ewige Sommer- oder Winterzeit einstellt. Doch bisher fehlen Vorschläge um dies für die gesamte EU vollziehen zu lassen.

Das EU-Parlament will nun jedoch zumindest sicherstellen, dass dieses Thema nicht in der Versenkung verschwindet. Der Verkehrsausschuss, der sich um dieses Thema kümmert, stimmt am Montag über einen Vorschlag ab, der als Diskussionsgrundlage dienen soll und dann Ende März oder Anfang April im Plenum des Parlaments debattiert wird. Damit beginnt der langwierige Abstimmungsprozess in der EU aber erst. Erst in der zweiten Jahreshälfte könnte es zu einer gemeinsamen Verhandlungsposition kommen.

Die EU-Kommission hatte schon im September letzten Jahres vorgeschlagen, die Zeitumstellung so schnell wie möglich abzuschaffen, sogar vor der Europawahl war die Rede. Doch einige EU-Länder haben dies verhindert. So hatte die österreichische EU-Ratspräsidentschaft das Thema Ende 2018 auf Eis gelegt. Und für die rumänische Ratspräsidentschaft ist dies kein Thema.

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