Der mutmaßliche Täter von Stade ist nach Angaben des niedersächsischen Justizministeriums tot in der JVA Bremervörde gefunden worden. Nach derzeitigem Stand geht man davon aus, dass er sich selbst das Leben genommen hat. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach den Angaben nicht vor.

Der 45-Jährige wurde am Dienstagmorgen (21.07.) in seiner Zelle leblos gefunden, wie das Justizministerium in Hannover mitteilte. Ein gerufener Notarzt habe wenig später nur den Tod feststellen können. Die Ermittlungen zur Todesursache werden eingeleitet. Auch die Angehörigen des Toten sowie der Opfer in Stade sind informiert worden.

Der Mann galt als mutmaßlicher Täter des Schusswaffenangriffs, bei dem Ende in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade sechs Menschen starben. Drei der Opfer arbeiteten in der Jugendhilfeeinrichtung, drei weitere waren Mitarbeiter des Jugendamtes der Region Hannover. Der Verdächtige saß seit der Tat in Untersuchungshaft. Der Fall hat bundesweit für Entsetzen gesorgt und eine Debatte über die Sicherheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im sozialen Bereich ausgelöst.


Suizidgedanken: Wo Betroffene Hilfe bekommen

Bei akuter Suizidgefahr: Notruf 112

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: Tel.: 0800/111-0-333 oder 116 111; wochentags von 14 bis 20 Uhr)

Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.

Über https://www.telefonseelsorge.de ist eine Online-Beratung möglich.

Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen bietet die Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de


Quelle: NDR

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Waldemar
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