In Lippstadt-Lippebruch ist eine 250kg schwere Bombe gefunden worden. Am Vormittag bestätigte der Krisenstabsleiter Joachim Elliger dies und sagte: „Wir haben eine 250-Kilo-Bombe mit Doppelzünder gefunden und starten umgehend mit der Evakuierung.“ Am Försterweg ist die 250kg schwere Bombe entdeckt worden. An einem der Verdachtspunkte, wo man eine Bombe vermutete, gab es aber eine Entwarnung.
Für die anderen, die in der Nähe der Bombe wohnen, bedeutet das, dass sie ihre Wohnung und ihre Häuser verlassen müssen. Rund 2.100 Menschen müssen dies machen. Auch die NINA-Warnapp und das Cell-Broadcast-System gaben eine Warnung für die Umgebung heraus. Es gehen auch noch etwa 150 Einsatzkräfte von Tür zu Tür, um die Einwohner zu informieren.
Am Nachmittag soll dann die Entschärfung beginnen. Der genaue Zeitrahmen dafür ist noch unbekannt. Schon im März wurden die Bombenverdachtspunkte gefunden. Deswegen ist die heutige Evakuierung von langer Hand geplant gewesen.
Schon am Morgen wurde ein Seniorenheim in der Nähe des Bombenfundes evakuiert. Sie wurden mit einem Bus nach Paderborn gebracht, wo sie den ganzen Tag verbringen werden. Zwei Schulen in Lipperbruch befinden sich vorsorglich im Distanzunterricht. Die Kita im Ort ist geschlossen. Alle, die ihre Wohnungen verlassen müssen, können sich während der Entschärfung in der Schützenhalle im benachbarten Lipperode aufhalten.
Die Verdachtspunkte der Blindgänger sind bei Baumaßnahmen und mit der Hilfe von Fotos der Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefallen.
Quelle: WDR



