Heute (14.04.) finden erstmals seit 2004 wieder deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen statt. Dazu hat Bundeskanzler Friedrich Merz den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Vormittag in Berlin empfangen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius trifft sich mit seinem ukrainischen Amtskollegen Mychajlo Fedorow. Es wird unter anderem um die sicherheitspolitische Lage, die NATO und die weiteren Unterstützungen für das Land, das seit 4 Jahren von Russland angegriffen wird, gehen.

Die Konsultationen waren schon im Mai 2025 angekündigt worden. Aus Sicherheitsgründen ließ die Bundesregierung aber den Zeitpunkt des Besuchs zuletzt offen.

Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Unterstützer der Ukraine. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs unterstützt die Bundesrepublik die Ukraine mit fast 100 Milliarden Euro. Und das Land braucht weiterhin Hilfe.

Merz hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass die durch Ungarn blockierten Milliardenhilfen für die Ukraine nun schnell freigegeben werden können. 60 der 90 Milliarden Euro sollen nach ukrainischen Angaben in die Armee investiert werden, um deren Kampftüchtigkeit in den Jahren 2026 und 2027 zu gewährleisten.

Zuletzt war Selenskyj auch auf der Suche nach neuen internationalen Partnern. Unter anderem reiste er in die Golfstaaten und bot dort Hilfe im Abwehrkampf der iranischen Drohnen an. Die Ukraine hat bei der Abwehr von russischen Luftangriffen Techniken entwickelt, die nun auch im Ausland eingesetzt werden können. Auch mit den Türken will die Ukraine enger zusammenarbeiten. Selenskyj sagte nach einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan: „Wir haben neue Schritte bei der Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich vereinbart.

Quelle: ARD

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Waldemar
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