Der Rundfunkrat des WDR hat auf seiner jüngsten Sitzung nicht nur den Wirtschaftsplan des Senders für das kommende Jahr genehmigt, sondern auch einige Programmverträge und Kooperationen durchgewunken. Das Gremium muss bei allen Großprojekten zustimmen, deren Kostenvolumen die Marke von 2 Millionen Euro sprengt. So hat man nun die Produktionsverträge für eine neue Ausgabe des Münster‑“Tatorts“ gebilligt und auch die mittelfristige Zukunft der Reihe ist in trockenen Tüchern.

So hat der Rundfunkrat jetzt den „längerfristig angelegten“ Darstellerverträgen von Axel Prahl und Jan Josef Liefers zugestimmt. Für wie lange sich die beiden Schauspieler gebunden haben, hat der WDR nicht bekanntgegeben. Sie werden aber wohl noch lange als Thiel und Boerne zu sehen sein, der Münster-„Tatort“ sorgt schließlich regelmäßig für hohe Quoten und ist die erfolgreichste Ausgabe der Reihe. Erst kürzlich schalteten wieder deutlich mehr als 11 Millionen Menschen ein.

Darüber hinaus hat der Rundfunkrat auch die Fortführung des „Kölner Treff“ sowie die 13. Staffel von „Gefragt – Gejagt“ genehmigt. Das Gremium hat zudem der Sublizenzierung von Spielen der Fußball-WM im kommenden Jahr durch die Deutsche Telekom zugestimmt. Und auch für das fiktionale Programm wurden Weichen gestellt: Erneut beraten wurde der Produktionsvertrag für den Fernsehfilm „Doitscha“. Der Beschluss war in der vorangegangenen Sitzung zunächst gescheitert, da es seitens des Rundfunkrats Unklarheiten zur geschlechtergerechten Vergütung einer Darstellerin gab. Nach Klärung dieser Fragen erteilte das Gremium nun seine Zustimmung.

Quelle: DWDL

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Waldemar
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