Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an die venezolanische Politikerin María Corina Machado. Das hat das norwegische Nobelkomitee in Oslo am Freitag (10.10.) bekanntgegeben.

Wegen ihres politischen Engagements wurde sie in ihrem Heimatland Venezuela immer wieder Repressionen und Einschüchterungsversuchen durch die sozialistische Regierung ausgesetzt. Im vergangenen Jahr wurde sie bei der Präsidentschaftswahl in ihrem Heimatland als Kandidatin der oppositionellen „Plattform der demokratischen Einheit“ nominiert, wurde aber dann vom regierungsnahen Wahlrat ausgeschlossen.

An ihrer Stelle bewarb sich dann der Diplomat Edmundo González Urrutia, der nach Auffassung internationaler Beobachter entgegen der offiziellen Wahlbekanntgabe die meisten Stimmen bekam. Der autoritäre Machthaber Nicolás Maduro regiert in Venezuela seit 2013 und hält sich weiter an der Macht fest.

Im Dezember 2024 wurden Machado und Gonzales mit dem Sacharow-Menschenrechtspreis des Europäischen Parlaments geehrt. Im selben Jahr bekam Machado auch den Václav-Havel-Menschenrechtspreis.

Im vergangenen Jahr bekam die japanische Organisation Nihon Hidankyo, die sich für eine Welt ohne Atomwaffen einsetzt, den Friedensnobelpreis.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises findet am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Oslo statt.

Quelle: ZDF, KANN, Reuters, dpa

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Waldemar
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