Die G7-Staaten wollen Russland weiter unter Druck setzen, damit es zu Verhandlungen zu einem Ende des Ukraine-Kriegs kommt. In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heißt es, dass man die Sanktionen auch im Öl- und Gassektor verschärfen wolle. Zudem habe man vereinbart, dass die Lieferungen von weitreichenden Waffen und Luftverteidigungskapazitäten ausgeweitet werden sollen.

Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist. Zudem wird von einem „richtigen Zeitpunkt“ nach dem US-Deal mit dem Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus gesprochen. Neben weiteren Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch weiter Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen. Sie sichern zudem der Ukraine zu, die Vergabe von Lizenzen für eine Steigerung der militärischen Produktion zu prüfen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Gipfel als „Moment des strategischen Erwachens„. Gemeinsam hätten sich die USA, Kanada, Japan und die Europäer dazu entschlossen, an der Seite der Ukraine zu stehen, sagte er in einer Ansprache.

Vor der Veröffentlichung des Textes hatten sich Gipfelteilnehmer wie Bundeskanzler Friedrich Merz sehr zufrieden mit den Gesprächen zum Ukraine-Krieg gezeigt. Zum Auftreten von US-Präsident Donald Trump, sagte Merz, er habe diesen „sehr kooperativ gesehen„. Deswegen sei er zu einem gewissen Grad optimistisch, dass Europäer und Amerikaner nun zusammen alles unternehmen, um den Krieg zu beenden. Merz sprach von einem „Tag der Hoffnung“ und sagte zur aktuellen Lage in der Ukraine: „Das kann vielleicht erstmals eine Chance auf einen Frieden eröffnen.

Neben den USA und Deutschland haben bei den Beratungen auch die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan sowie Spitzen der EU teilgenommen. Als Gast war der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eingeladen worden.

Quelle: ZDF, dpa

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Waldemar
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