Der Sexismus-Skandal um Activision Blizzard wird immer komplizierter. Nachdem man mit der Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) eine Vereinbarung abgeschlossen hatte, dass der Spieleentwickler 18 Millionen Dollar zahlt, wurde diese nun angefochten.

Die Behörde Department of Fair Employment and Housing (DEFH) hat die Entscheidung nun angefochten. Wie Stephen Totilo, ein Journalist bei Axios, auf Twitter schrieb, sei die DFEH der Meinung, dass diese übereilte Vereinbarung dem Fall schaden könnte. Denn sie sind der Ansicht, dass die Mitarbeiter von Activision Blizzard wegen der Vereinbarung strafrechtlich nicht mehr belangt werden könnten, obwohl das EEOC die Vorfälle rechtlich gar nicht verurteilen dürfe. Man sieht also den Fall als solches und die rechtlichen Konsequenzen für beteiligte Mitarbeiter durch die Vereinbarung in Gefahr.

Die DEFH sagte folgendes über die Vereinbarung zwischen Activision Blizzard und der EEOC folgendes: „DFEHs andauernde Strafverfolgung gegen [Activision Blizzard] wird durch die uninformierte Verzichterklärung gefährdet, die es von der vorgeschlagenen Verordnung abhängig macht, ob die Opfer Entlastung erhalten. Das beantragte Anerkennungsurteil erhält außerdem Provisionen, die die effektive Zerstörung und/oder das Herumpfuschen mit Beweisen, die sexuelle Belästigung, Vergeltung und Diskriminierung behandeln.

Heißt also, dass die DFEH die 18 Millionen Dollar-schwere Vereinbarung den weiteren Verlauf des Falls behindern oder für einige Mitarbeiter sogar vorzeitig beenden könnte. Da man sich so in eine strafrechtliche Sackgasse bewegt, scheinen die 18 Millionen nicht einem Urteil zu entsprechen, mit dem das DEFH einverstanden ist.

Die Vereinbarung wurde noch nicht genehmigt. Noch fehlt das Finale Wort einer Richterin vom Bezirksgericht Kalifornien. Wie Wccftech berichtet, habe man die Richterin für den 13. Dezember angefragt, um diese Angelegenheit klären zu können.

Quelle: PCGames.de