In einem Chemiepark im Nordosten Spaniens ist ein Mensch ums Leben gekommen. Bei dem Chemieunfall in der Stadt Tarragona sind noch sechs Menschen verletzt worden, sagte der katalanische Innenminister Miquel Buch. Wie eine katalanische Regionalseite berichtete, sei die Person in einem nahegelegten Supermarkt ums Leben gekommen. Der Supermarkt sei in Folge der Explosionswelle eingestürzt, heiß es. Eine offizielle Bestätigung gab es bisher nicht.

Wer die Opfer sind, ist nicht bekannt. Nach Angaben des betroffenen Unternehmens wird noch ein Mitarbeiter des Chemieparks vermisst. Es könnte aber sein, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls niemand dort aufgehalten habe, heiß es.

Die Regionalregierung hatte kurz nach der Explosion am Dienstagabend vor möglichen gesundheitsschädlichen Dämpfen gewarnt. Dafür gebe aber inzwischen keine Beweise, dass gefährliche Dämpfe ausgetreten sind, teilte der Zivilschutz mit. Das Problem vor Ort sei nur der Rauch gewesen.

Die Explosion ereignete sich nach Behördenangaben in der Fabrik des spanischen Unternehmens Iqoxe, in der Ethylenoxid produziert wird. Das ist ein hochentzündliches Gas und ist für die Herstellung von Reinigungs- und Lösungsmitteln wichtig.

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