US-Präsident Donald Trump greift erneut Bundeskanzler Friedrich Merz an. Merz sollte „weniger Zeit darauf verwenden, sich in die Bemühungen derjenigen einzumischen, die die atomare Bedrohung durch den Iran beseitigen, wodurch die Welt, einschließlich Deutschlands, zu einem sichereren Ort wird„, schrieb der Rechtspopulist auf seiner eigenen Plattform.

Merz soll stattdessen „mehr Zeit darauf verwenden„, den Krieg in der Ukraine zu beenden, wo er angeblich „nichts erreicht“ habe. Zudem solle Merz „sein marodes Land in Ordnung bringen, insbesondere bei den Themen Migration und Energie„, so der Rechtspopulist weiter.

Nach der Kritik des Kanzlers an Trump wegen des Iran-Kriegs, hatte Trump ihn schon vorher einmal attackiert. Das deutet darauf hin, dass das freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Rechtspopulisten und dem CDU-Chef sehr angeschlagen ist. Merz sagte aber immer wieder, dass sein persönliches Verhältnis zu dem US-Präsidenten „unverändert gut“ sei.

Im Iran-Krieg hatte es zuletzt immer wieder deutliche Differenzen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa gegeben. Trump drohte zudem auch, dass man einige US-Soldaten aus Deutschland abziehen sollte. Eine Entscheidung soll nach Angaben des Rechtspopulisten in Kürze getroffen werden.

Quelle: ZDF, dpa

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Waldemar
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