Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und der Generalbundesanwalt Peter Frank haben die Tat von Halle als Terror eingestuft. Lamprecht sprach von einem „rechtsextremistischen Terroranschlag“. „Was wir gestern erlebt haben, war Terror“, sagte Frank am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Der mutmaßliche Täter Stephan B. habe sich zum Ziel gesetzt, ein Massaker anzurichten.

Im Auto des Täters sind nach Angaben des Generalbundesanwalts insgesamt vier Kilo Sprengstoff mit zahlreichen Sprengvorrichtungen sichergestellt worden.

Die beiden Todesopfer wurden nun auch identifiziert. Es handelt sich dabei um eine 40-jährige Frau aus Halle und einem 20 Jahre alten Mann aus Merseburg, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Die Frau wurde am Mittwoch vor der Synagoge erschossen, der Mann später in einem Dönerladen in der Nähe.

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