Die Veranstalter der CCXP Cologne hat sich dieses Jahr anders vorgestellt. Die Besucherzahlen, die man erwartet hat, sind nicht erreicht worden. Bei seiner Premiere hatte die Comic Con Experience (CCXP) in Köln knapp 40.000 Besucher angelockt, berichtet Gameswirtschaft.de. Die Veranstalter haben mit über 70.000 Teilnehmern gerechnet.

Am Donnerstag und am Freitag waren die Hallen gerade zu leer. An den Messeständen und Brettspiel- und Trading-Card-Stationen verirrten sich nur wenige Fans. Am Wochenende waren die Hallen besser besucht.

Die CCXP Cologne hat die Role Play Convention (RPC) abgelöst, die im Mai 2018 zum letzten Mal auf dem Gelände der Koelnmesse stattgefunden hatte. Elemente, die es bei der RPC gab, wie zum Beispiel der Mittelaltermarkt, wurden unter dem Motto „RPC next level“ in das Konzept der CCXP Cologne intrigiert.

Für Kritik im Vorfeld sorgten die Ticketpreise und das lange Zeit unklare Line-Up an Hollywood-Stars. Die Eintrittskarten am Wochenende lagen bei 52 Euro und damit höher als bei anderen Fan-Conventions. Viele Aussteller waren auch irritiert von den höheren Quadratmeterpreisen. Die Tarife lagen auf dem Niveau wie bei der Gamescom. Die Gamescom zieht aber auch mehr Besucher an. Viele langjährige RPC-Aussteller wie Deep Silver, Bethesda oder Square Enix hatten schon im Vorfeld angekündigt nicht vor Ort zu sein, weil einige Wochen später, auf demselben Platz die Gamescom stattfinden wird. Brettspiel- und Rollenspiel-Verlage blieben der CCXP gleich ganz fern.

Trotz der schwachen Premiere soll es 2020 wieder eine CCXP Cologne geben. Sie soll vom 25. bis zum 28. Juni 2020 gehen.

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