Der insolvente Fernsehhersteller Loewe hat am Montag seinen Betrieb eingestellt. Der Großteil der über 400 Mitarbeiter ist freigestellt worden und bekommt auch kein Geld mehr. Nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Rüdiger Weiß verbleibt eine Kernmannschaft von bis zu 15 Mitarbeitern, um in den kommenden Monaten noch einen Investor zu suchen.

Eine der Aufgaben für den vorläufigen Insolvenzverwalter und dem Betriebsrat von Loewe ist nun die Aushandlung eines Sozialplans für die Belegschaft. Man hoffe, dass man bis Mitte Juli diesen abschließen könne, sagte der Rechtsanwalt am Wochenende. Würde sich kein Investor finden, wären alle Mitarbeiter im Oktober gekündigt.

Loewe befindet sich in den Tiefroten Zahlen. Das Unternehmen müsste 180 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, um überleben zu können, doch im letzten Jahr waren es nur 120 Millionen.

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