Der Ex-Präsident von Ägypten, Mohammet Mursi soll an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben sein. Das berichtet das ägyptische Staatsfernsehen. Mursi sei wegen einer Tumorerkrankung fortlaufend behandelt worden, erklärte das Staatsfernsehen unter Berufung auf Ärzten.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft ist der 67-Jährige am Montag während einer Gerichtsanhörung zusammengebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Eine Autopsie habe keine Anzeichen für jüngere Verletzungen gegeben, heiß es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft.

Der politische Arm, der in Ägypten verbotenen Muslimbruderschaft, sprach von einem „Mord“. Die schlechten Haftbedingungen Mursis hätten das Ziel gehabt, dem Ex-Präsidenten langsam zu töten. Die Menschenrechtorganisation Amnesty International forderte von den Behörden eine sofortige Untersuchung zum Tod des Ex-Staatschefs.

Mursi wurde im Stadtteil Medinat Nasr im Osten von Kairo im Beisein seiner Familie bestattet. Er war der erste frei gewählte Staatspräsident von Ägypten. Doch er wurde ein Jahr nach seiner Wahl vom Militär gestürzt.

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