Die Europawahl hat am heutigen Donnerstag begonnen. Schon heute dürfen die Briten und die Niederländer ihre Sitze für das Europaparlament bestimmen. Komisch für Großbritannien. Denn vor knapp drei Jahren stimmten die Briten für Austritt aus der EU. Doch der Austritt am 30. März 2019 kam nicht zustande und man muss nun teilnehmen. Jetzt soll der Austritt erst Ende Oktober stattfinden.

Bei der Wahl in Großbritannien hat die Brexit-Partei von Nigel Farage hat die größten Chancen ins Parlament einzuziehen. Nach aktuellen Umfrage-Ergebnisse liegt sie bei 38 Prozent, während die Konservativen ein Debakel befürchten.

In den Niederlanden wird mit Spannung das Abschneiden der neuen rechten Partei Forum für Demokratie (FvD) erwartet. Die Partei will ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft der Niederlande anstreben. Letzte Umfragen sehen die Partei des Niederländers Thierry Baudet bei 15 Prozent und damit gleichauf mit der regierenden Partei VVD von Ministerpräsident Mark Rutte.

Die Europawahl dauert bis Sonntag an. Morgen, am Freitag wählen Irland und Tschechien, am Samstag dann auch Frankreich und andere Länder und am Sonntag wählen Deutschland, Österreich und der Rest der EU-Länder das neue Parlament in Straßburg.

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