Die deutsche Ausgabe der „Huffington Post“, die seit einiger Zeit „Huffpost“ heißt, wird Ende März eingestellt. Am 31. März wird das Experiment beendet, so BurdaForward in einer Mitteilung am Freitag. Das Projekt startete im Oktober 2013 unter großer Beobachtung.

Die „Huffpost“ kam innerhalb von kurzer Zeit auf eine recht ansehnliche Besucherzahl, doch zu den großen Nachrichtenportalen hat es nie gereicht. Inhaltlich machte man zudem nur selten Schlagzeilen.

Wieso die „Huffpost“ eingestellt wird, gab BurdaForward nicht bekannt. Auf eine Anfrage des Medienmagazin DWDL heiß es, man werde sich nicht zu den genauen Beweggründen äußern. „Die deutsche ‚Huffpost‘ hat gezeigt, dass man innerhalb kürzester Zeit ein neues Nachrichtenagebot in die Top 10 führen kann. Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren. Wir danken dem gesamten Team für das große Engagement und die Leidenschaft“, sagte Tanja zu Waldeck, die dem Executive-Board von BurdaForward gehört und auch Geschäftsführerin der Huffpost Deutschland ist.

Das Aus kommt sehr überraschend. Denn Burda bestätigte im Oktober 2017, dass die Redaktion des Nachrichtenportals von München nach Berlin ziehen werde. 13 Mitarbeiter sind vom Ende betroffen. Hier will man nach „individuellen Lösungen zum Verbleib bei BurdaForward“ suchen.

Burda war für den Newsroom und für die Vermarktung zuständig. Die US-Mutter wurde im Jahr 2011 an AOL verkauft, was heute Teil des Verizon-Konzerns ist. Die Gründerin Arianna Huffington war noch bis 2016 Herausgeberin und als Chefredakteurin an Bord.

Quelle: Dwdl.de

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