Der Westdeutsche Rundfunk musste einen Korrespondenten wegen sexueller Belästigung ermahnen. Wie das Recherchezentrum „Correctiv“ und das Magazin „Stern“ berichten, soll der Mann 2012 eine Praktikantin auf einer Dienstreise in sein Hotelzimmer geladen haben, wo er ihr Champagner gereicht habe und einen Pornofilm auf seinem Laptop laufen ließ. Einer anderen Kollegin soll er nach „Stern“-Informationen in einem längeren E-Mail-Wechsel sexuelle Avancen gemacht haben.

Der Korrespondent habe einen Vermerk in seine Personalakte bekommen, erklärte der WDR. Man habe Fälle sexueller Belästigung „mit dem Maximum an rechtlichen und disziplinarischen Möglichkeiten“ verfolgt. Nach dem Bericht zufolge ist er weiterhin für den WDR tätig. In den vergangenen Jahren habe es nach Angaben einer Sprecherin des Senders schon mehrere Fälle gegeben.

Quelle: Dwdl.de

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