Nun ist es offiziell: Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen kauft den deutschen Autobauer Opel vom amerikanischen Konzern GM für 1,3 Milliarden Euro. Für weitere 900 Millionen Euro gehen die europäischen Geschäfte von GM Financial an PSA. Das Geschäft unterliege noch Bedingungen und Behördengenehmigungen und soll Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. GM teilte mit, dass Opel und Vauxhall weiterhin von den Urheberrechtslizenzen von GM profitieren werden, bis die Fahrzeuge in den kommenden Jahren nach und nach auf PSA-Plattformen gebaut werden.

Befürchtet werden aber auch Stellenstreichungen. Die rund 19.000 Opel-Beschäftigten in Deutschland sind noch bis Ende 2018 von betriebsbedingten

Kündigungen geschützt. Zudem hat sich die Noch-Mutter General Motors (GM) bis zum Jahr 2020 verpflichtet tarifvertraglich zu Investitionen und Produktionen in den drei deutschen Opel-Werken in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach. In sieben europäischen Ländern hat Opel 38.000 Mitarbeiter.

Seit Jahren schreibt Opel rote Zahlen und im letzten Jahr stand die Europasparte von GM operativ bei 257 Millionen Dollar (umgerechnet 241 Mio. Euro) im Minus. PSA hingegen macht unter dem Strich einen satten Gewinn von 1,7 Milliarden Euro. PSA selbst war in den letzten Jahren mit einem harten Sanierungskurs und Stellenabbau in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

Quelle: heute.de

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