Ersten Schätzungen des Robert-Koch-Institutes zufolge haben in diesem Jahr bis zum 19. Juli bereits 9800 Menschen aufgrund der hohen Temperaturen ihr Leben lassen müssen. Die Zahlen sind damit am höchsten Punkt seit 2016, im Jahr 2018 starben RKI-Schätzungen zufolge rund 8900 Menschen.

Wie das RKI berichtet, sind während der Hitzewelle im Juli, bei der es an vielen Orten um die 40 Grad warm war, schätzungsweise mehr als 5000 Menschen ums Leben gekommen. Alleine in der Woche vom 13. – 19. Juli, für die aktuelle Schätzungen vorliegen, sind laut RKI noch 1900 Todesfälle zu beklagen.

Die meisten Verstorbenen sind dabei mit rund 79 % aller Fälle der Altersgruppe 75+ zuzuordnen. Zudem sterben mehr Frauen als Männer an den Folgen der Hitze. Größtenteils waren allerdings auch Vorerkrankungen bei den Verstorbenen bekannt, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Lungen- oder Nierenerkrankungen.

Quelle: ARD

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