Die UEFA droht in der Geschichte um den Investoren-Deal um FIFA-Präsident Gianni Infantino mit einem Boykott aller WM-Turniere. Sollten die Pläne für die Investoren durchgesetzt werden, würden die europäischen Verbände, wie Deutschland und Spanien, nicht mehr bei der Fußball-WM der Männer und Frauen, sowie bei der Klub-WM teilnehmen.
„Die UEFA und ihre 55 Mitgliedsverbände stehen geschlossen zusammen. Wir lehnen den Vorschlag der FIFA, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen FIFA-Wettbewerben auf private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab„, teilte die UEFA in einem Statement mit. Die Fußball-WM dürfe nicht als „Anlageprodukt behandelt werden. Sie ist eines der größten Vermächtnisse des Fußballs.“ Die WM stehe „nicht zum Verkauf„, hieß es weiter.
Die FIFA und ihr Präsident wollen Anteile der Fußball-WM verkaufen. Die Pläne sollen auch schon fortgeschritten sein. Medienberichten zufolge soll Infantino den Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist bis zum 19. September gesetzt haben. Die Verbände bekommen viel Geld dafür, wenn sie dafür stimmen.
Eine einfache Mehrheit soll ausreichen, um die Vorhaben umzusetzen. Ein Boykott der UEFA könnte die Pläne von Gianni Infantino massiv ins Wanken bringen.
Quelle: ZDF, UEFA



