Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) warnt vor dem Einbau von neuen Gasheizungen. Die jährlichen Heizkosten bei einer neuen Gasheizung könnten sich bis zum Jahr 2040 fast verdoppeln, berichtete die „Rheinische Post“ unter Verweis auf die bisher unveröffentlichte Untersuchung des IW.

Der Einbau einer Wärmepumpe würde dagegen das Kostenrisiko in den nächsten Jahren demnach drastisch und auch spürbar reduzieren. Beim Einbau einer Wärmepumpe würden die Heizkosten über viele Jahre hinweg stabil bleiben. In teilsanierten Altbauwohnungen würde dies im Vergleich zur Gasheizung 1.000 Euro oder mehr im Jahr sparen.

Das Institut sieht deswegen im Hintergrund das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung kritisch. Die Vorgaben für den Heizungstausch wurden damit abgeschafft, der Einbau von Gas- und Ölheizungen ist weiterhin möglich. Zugleich sollen Gas- und Ölheizungen aber zu steigenden Anteilen mit alternativen Brennstoffen betrieben werden, was die Kosten weiter nach oben treiben dürfte.

Das neue Heizungsgesetz schaffe neue Unsicherheit, erklärten die Forscher des IW. „Haushalte könnten dadurch zu Investitionen verleitet werden, die zwar kurzfristig zulässig erscheinen, sich langfristig jedoch als unwirtschaftlich oder regulatorisch nicht tragfähig erweisen„, heißt es von den IW-Forschern.

Quelle: ZDF, AFP, Rheinische Post

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Waldemar
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