Am Samstag (23.05.) hat es in der Nähe des Weißen Hauses in Washington Schüsse gegeben. Der Secret Service hat danach den Tod des mutmaßlichen Schützen gemeldet. Vorher soll der Mann das Feuer auf die Sicherheitsbeamten eröffnet haben, teilte der Secret Service auf der Plattform X mit.
Der Mann habe demnach auf die Beamten an einem Kontrollpunkt in der Nähe vom Sitz des US-Präsidenten geschossen. „Polizeibeamte des Secret Service erwiderten das Feuer gegen den Verdächtigen, der in ein Krankenhaus in der Gegend gebracht wurde, wo er später starb“, heißt es in einer Mitteilung. Bei dem Schusswechsel wurde demnach auch ein Passant getroffen. Zu seinem Zustand gab es keine Informationen.
Zur Identität des mutmaßlichen Schützen ist nichts bekannt. Wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtete, soll es sich um einen 21-jährigen Mann handeln. Mit Verweis auf eine Quelle der Justizbehörden hieß es weiter, dass dieser Mann schon mit dem Secret Service aneinandergeraten sei. Im Sommer letzten Jahres soll er eine Zufahrt zum Weißen Haus blockiert haben und dann zur Begutachtung in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden sein. Wie CNN weiter berichtet, soll ihm später ein Richter verboten worden sein, sich dem Gelände des Weißen Hauses anzunähern.
US-Präsident Donald Trump hatte sich während des Vorfalls im Weißen Haus befunden. Er hatte mitgeteilt, über das Feiertagswochenende in Washington zu bleiben, um an einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs zu arbeiten, statt an der Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilzunehmen. Das Weiße Haus wurde nach den Schüssen weiträumig abgesperrt.
Ob der mutmaßliche Angreifer vorhatte, zum Weißen Haus vorzudringen, bleibt unklar. Zu dem Motiv für die Schüsse mitten in der Innenstadt der US-amerikanischen Hauptstadt war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service hat eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters



