Papst Leo XIV. hat seine Operation an der Lunge überstanden. Doch nun kam heraus, wieso er an der Lunge operiert wurde. Wie der Vatikan bekannt gab, hat das Oberhaupt der Katholischen Kirche Lungenkrebs. Es wurde ein Adenokarzinom, eine häufige Form von Lungenkrebs, diagnostiziert worden.
Die Operation, die rund 90 Minuten dauerte, fand in der Gemelli-Klinik in der italienischen Hauptstadt Rom statt. Sie verlief ohne Komplikationen. Der Papst ist normal aus der Narkose erwacht und erholt sich jetzt in seinem Krankenzimmer, so der Vatikan weiter in seiner Mitteilung. Wie der Vatikan weiterhin mitteilte, war der entfernte Lungenknoten bösartig.
Im Gemelli-Krankenhaus wurden schon auch andere Päpste behandelt. Dort haben sie einen eigenen Trakt, in dem sie jederzeit versorgt werden. Papst Leo XIV. soll sich dort rund eine Woche lang erholen.
Am vergangenen Wochenende hatte der Papst selbst bekanntgegeben, dass bei einer Kontrolluntersuchung in seiner Lunge ein Knoten entdeckt worden war. Auf Anraten der Ärzte habe er sich dann zu einer Operation entschlossen. Bis dahin waren keine gesundheitlichen Probleme beim Papst bekannt. Er hält sich mit Tennis, Schwimmen und regelmäßigen Übungen fit. Mit 71 Jahren ist er noch verhältnismäßig ein junger Papst.
Quelle: ARD



