Gegen Mitarbeitende des Rettungsdienstes in Duisburg stehen aktuell schwere Vorwürfe im Raum. Wie eine Recherche des Westdeutschen Rundfunks zeigte, sollen Mitarbeiter des privaten Dienstleisters Falck bewusstlose Menschen fotografiert und verhöhnt haben. In einem Fall sei auch eine Frau bewusst gefährdet worden. Die betreffenden Mitarbeiter sollen auf der Feuerwache 3 in Duisburg-Hamborn im Einsatz gewesen sein.
Falck ist ein dänisches Unternehmen, welches in mehreren Städten Rettungsdienstleistungen erbringt und auch im Auftrag der Stadt Duisburg tätig ist. Es bestätigt in einer Antwort auf einer WDR-Anfrage die Vorwürfe. Man habe intern die Vorfälle geprüft, der Verdacht habe sich allerdings nicht erhärten lassen. Weiter heißt es „Wir sind im Zuge unserer Untersuchungen an die Grenzen dessen gestoßen, was uns als Unternehmen mit eigenen Mitteln möglich ist.„
Die Staatsanwaltschaft Duisburg war vom Unternehmen in diesem Sachverhalt nicht kontaktiert worden, Sie prüft jetzt aufgrund anonymer Hinweise, ob sie Ermittlungen aufnimmt. Die Stadt Duisburg zeigte sich unterdessen sehr enttäuscht von den Stellungnahmen der Falck. Sie sagte, dass sie erst im Mai 2026 davon durch Falck in Kenntnis gesetzt wurde. Sie stellte daher auch dem WDR gegenüber klar: „Die bisherige Mitteilung, dass die interne Prüfung bislang keine Bestätigung der Vorwürfe ergeben habe, reicht nicht aus.„
Quellen: Presseportal, WDR



