Ein Jahr vor der Heim-WM hat sich der Deutsche Eishockey Bund (DEB) von Bundestrainer Harold Kreis getrennt. Das gab der DEB heute (05.06.) bekannt. Man habe sich „einvernehmlich“ getrennt.

Der eigentlich bis 2027 laufende Vertrag des Deutsch-Kanadiers werde „mit sofortiger Wirkung“ beendet, teile der DEB mit. Nun soll ein unbelasteter Bundestrainer die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf die WM nächstes Jahr in Deutschland vorbereiten. Nach einem Nachfolger wird noch gesucht.

Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt„, sagte der Sportvorstand des DEB, Christian Künast, über die Trennung. „Harold Kreis hat sich mit großer Hingabe in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt und bedeutende Verdienste um das deutsche Eishockey erworben.“ Man sei allerdings „der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls braucht„.

Kreis hatte zuletzt bei der Eishockey-WM in der Schweiz mit dem erneuten Vorrunden-Aus und dem zehnten Platz in der Endabrechnung das dritte enttäuschende Turnier in Folge zu verantworten. Argumente für eine Weiterverpflichtung hatte der 67-Jährige nicht geliefert, nachdem er mit dem DEB-Team schon vor einem Jahr das WM-Viertelfinale verpasste.

Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondere Zeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke„, sagte Kreis zum Abschied in einer Mitteilung. „Ich wünsche dem Verband und der Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute.

Quelle: ZDF

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Waldemar
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