Das deutsche Eishockey-Nationalteam ist bei der Weltmeisterschaft in der Vorrunde ausgeschieden. Der 8:1-Erfolg von Lettland gegen Ungarn besiegelte das Aus des DEB-Teams. Um noch ins Viertelfinale zu kommen, hätte Ungarn gegen die Letten gewinnen müssen.
Das Team von Bundestrainer Harold Kreis startete ins WM-Turnier mit Niederlagen. Man verlor gegen Finnland, gegen Lettland, gegen den Gastgeber Schweiz und man verlor knapp im Penaltyschießen gegen die USA. Die drei Siege danach gegen Ungarn, Österreich und Großbritannien waren am Ende.
Ein Jahr vor der Heim-WM hat nun Kreis die dritte Turnier-Enttäuschung in Folge zu verantworten, nach dem zweiten Vorrunden-Aus bei einer WM in Folge und dem ernüchternden Auftritt bei den Olympischen Spielen mit den NHL-Stars. Ob der 67-Jährige bei der Heim-WM dann noch Trainer des DEB-Teams sein wird, ist äußerst fraglich.
DEB-Sportvorstand ließ die Zukunft von Kreis als Bundestrainer noch offen. Er kündigte aber eine Analyse nach dem Turnier an. „Da brauchen wir ein paar Tage Zeit„, sagte Künast, der wegen des Abwärtstrends der vergangenen 12 Monate selbst in der Kritik steht. Kreis selbst wollte sich nicht zu seiner Zukunft äußern. Er hatte seinen Vertrag erst im Dezember 2025 verlängert.
Quelle: ARD, SID, dpa



