Bei einem Grubenunglück in China sind mehr als 80 Bergleute ums Leben gekommen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtet, ist die Zahl auf 82 gestiegen, weil zahlreiche verschüttete Bergarbeiter nach einer Gasexplosion im Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi nicht mehr lebend geborgen werden konnten. Neun Menschen werden noch vermisst. Die Suche nach Überlebenden halte weiter an. Die genaue Ursache des Minenunglücks ist bisher unbekannt.
Zum Zeitpunkt des Unglücks gestern Abend (22.05.) befanden sich laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua 247 Bergleute in der Kohlegrube. 157 von ihnen wurden zurück an die Oberfläche gebracht, unter ihnen zunächst vier Todesopfer. 90 weitere Bergleute waren zunächst eingeschlossen, während gefährlich hohe Kohlenmonoxid-Werte gemessen wurden.
Die Provinz Shanxi ist das Zentrum der chinesischen Kohleförderung. China hat trotz des Ausbaus der erneuerbaren Energien den größten Verbrauch von Kohle weltweit. Die Sicherheit in den chinesischen Bergwerken hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verbessert, trotzdem gibt es immer wieder Unfälle.
Quelle: ZDF, AFP, dpa



