Die Übernahme von Electronic Arts (EA) durch das Königreich Saudi-Arabien ist abgeschlossen. Der saudische Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) hält fast alle Anteile eines Konsortiums und ist Besitzer des Unternehmens. Kleinere Tranchen des 55-Milliarden-Dollar-Deals gehen zudem auf die Investment-Unternehmen Silver Lake sowie Affinity Partners, ein Unternehmen von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

Vorher war der PIF nur Minderheitsaktionär von EA. Über die Savvy Games Group kontrolliert das Königreich außerdem auch den kommerziellen E-Sports, durch Beteiligungen an der ESL und dem ESports World Cup. Aber auch Mobile-Games wie „Pokémon Go“, „Monopoly Go“ und „Mobile Legends“ gehören dazu. Auch an der schwedischen Embracer Group, sowie an Nintendo und an Take-Two hat der PIF Anteile.

Der EA-Deal ist die zweitgrößte Akquisition in der Games-Geschichte. Der größte war die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft für rund 70 Milliarden Dollar. Die EA-Aktionäre bekommen jetzt einen Festpreis von 210 Dollar pro Aktie. Zudem wird EA nicht mehr an der Börse gehandelt. Die Zentrale des Spieleentwicklers wird in Redwood City im US-Bundesstaat Kalifornien bleiben, Andrew Wilson wird weiterhin CEO von EA bleiben.

EA hat zudem seit 2001 in Deutschland eine Niederlassung. Diese ist in Köln und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Sie war seit 20 Jahren für den Vertrieb und die Vermarktung des EA-Portfolios zuständig. Nun tritt man nur als konzerninterner Dienstleister auf.

Quelle: Gameswirtschaft

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Waldemar
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