Vor dem Treffen der G7-Gruppe der führenden Industriestaaten hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil vor den wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs und einer Sperrung der Straße von Hormus gewarnt. „Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus sind eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft„, sagte der SPD-Vorsitzende. Der Krieg schade der wirtschaftlichen Entwicklung massiv, teilte er vor seiner Abreise nach Paris mit. Die G7 seien „der richtige Rahmen, um mit den USA und den weiteren G7-Staaten über diese drängenden Fragen zu sprechen„.
Beim Treffen der G7-Finanzminister ab heute (18.05.) sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen es Konflikts im Nahen Osten und mögliche Folgen für den Welthandel im Mittelpunkt stehen. Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsrouten für den Öl- und Gashandel weltweit.
Finanzminister Klingbeil sagte, deshalb müsse alles getan werden, um den Krieg „dauerhaft zu beenden„, die Region zu stabilisieren und freie Seewege zu gewährleisten. „Dabei bleibt unser Weg als Europäer klar: Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation„, sagte er.
Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters



