Bei einem Schusswaffenangriff in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind offiziellen Angaben zufolge sechs Menschen getötet und neun verletzt worden. Das schrieb der Bürgermeister von Kyjiw, Vitali Klitschko, auf Telegram. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj sind sogar 14 Menschen verletzt worden. Er sagte, dass die Zahl noch steigen könnte.

Nach Informationen des ukrainischen Innenministers Ihor Klymenko wurde der Mann, nachdem er sich mit Geiseln in einem Supermarkt verschanzt hatte, von Spezialeinheiten der Polizei erschossen. Medienberichten zufolge hatte der Mann zuvor im Stadtbezirk Demijiwka mit einem Schnellfeuergewehr auf Passanten geschossen. Als dann die Polizei die Verfolgung aufnahm, flüchtete er in den Supermarkt. Versuche, Kontakt mit ihm aufzunehmen, sind nach Angaben Klymenkos gescheitert. Daher wurde das Geschäft dann gestürmt.

In einer Videobotschaft hat Selenskyj den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Polizei und Geheimdienst sind dabei, die Hintergründe der Tat zu ermitteln.

Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft erklärte, dass sie möglichen terroristischen Motiven des Täters nachgehe. Der Mann war nach Angaben der Ermittler 58 Jahre alt und in Moskau geboren. Eine Sprecherin des ukrainischen Innenministeriums teilte über den Täter mit, dass es „bislang keine Bestätigung dafür gibt, dass er die russische Staatsbürgerschaft hatte„.

Quelle: ARD

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Waldemar
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