Derzeit läuft die Game Developer Conference (GDC) in San Francisco und da hat Microsoft die internationalen Publisher und Studios sowie die Medienvertreter auf die nächste Xbox-Konsole mit dem Codenamen „Project Helix“ eingestellt. Auf den Bühnen der Konferenzsäle und auch in Hintergrundgesprächen hat Microsoft einen Ausblick auf das Konzept der Baureihe gegeben, die perspektivisch die Xbox Series X/S ablösen soll.
Das Modell soll Xbox- und PC-Games abspielen können, womit die beiden Ökosysteme immer weiter zusammenkommen. Schon im April wird Microsoft in einzelnen Ländern einen neuen „Xbox-Modus“ für Windows-Systeme freischalten. So soll das „Xbox-Feeling“ auch auf PC-Bildschirmen eintreten. Der wachsende Xbox Play Anywhere-Katalog umfasst nun 1.500 Spiele, die nahtlos auf beiden Systemen funktionieren.
Gemeinsam mit AMD will Microsoft auch neue Maßstäbe in Bereichen wie Rendering und Simulation setzen. Die AMD-Grafiktechnologie FSR Next ist maßgeschneidert für die nächste DirectX-Generation und rechnet Bilder per KI-Upscaling in höhere Auflösungen hoch, was die Bildwiederholungsraten verbessert und den Grafikchip entlastet. Mit Blick auf Raytracing spricht Microsoft von einem „Leistungssprung„. Denn realistische und dynamischere Spielewelten können dadurch entstehen. Das Konzept dürfte erkennbar dazu beitragen, dass die steigenden Kosten für Grafik-Chips, Prozessoren und weitere Komponenten im Griff zu bekommen.
Doch die ersten Alpha-Versionen von „Project Helix“ wird es erst ab 2027 für die Studios geben. Das könnte auch bedeuten, dass die neue Xbox-Konsole auch erst 2028 auf den Markt kommen wird. Beobachter rechnen fest damit, dass sie erst 2028 kommen wird.
Quelle: Gameswirtschaft



