Der Dieselpreis ist in Folge des Kriegs im Nahen Osten zwischenzeitlich auf mehr als zwei Euro gestiegen. In der morgendlichen Preisspitze um 7:15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Der Preis schwankt allerdings, so lag er um 8:30 Uhr bei 1,991 Euro.
Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete am Morgen pro Liter 1,995 Euro. Der Anstieg fiel aber nicht ganz so stark aus wie beim Diesel, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler auf Krisen reagiert.
An normalen Tagen sind Benzin und Diesel morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert.
Schon in den vergangenen zwei Tagen war der Spritpreis schnell gestiegen. Der bundesweite Tagesdurchschnittswert, der die starken Schwankungen im Tagesverlauf ausgleicht und dadurch auf lange Sicht besser vergleichbar ist, lag gestern (03.03.) bei 1,897 Euro für einen Liter Super E10 und bei 1,917 Euro für einen Liter Diesel. Das waren 5,8 beziehungsweise 10,1 Cent mehr als am Montag (02.03.) beziehungsweise 12,1 und 17,7 Cent mehr als am Freitag (27.02.), bevor der Krieg im Nahen Osten ausbrach.
Ein weiterer Anstieg des Tagesdurchschnittspreises ist angesichts der aktuellen Zahlen wahrscheinlich. Dass Diesel auch in diesem Wert die Zwei-Euro-Marke überschritt, war zuletzt im September 2022.
Quelle: ZDF, dpa



