Bei einem schweren Bootsunglück südwestlich der griechischen Küste sind mindestens 59 Migranten ums Leben gekommen. Das berichtete das griechische Fernsehen unter Berufung auf die Küstenwache.

Bis sind 104 Menschen gerettet worden, aber man befürchtet, dass die Zahl der Toten noch höher sei. So sollen die Geretteten angegeben haben, es könnten sich in dem Boot bis zu 400 Menschen an Bord befunden haben. Nach Behördenangaben dauert eine großangelegte Suche noch an.

So sind Patrouillenboote der Küstenwache, die Luftwaffe, eine Fregatte der Kriegsmarine sowie sechs Frachter und andere Schiffe in der Region im Einsatz.

Griechenlands Staatspräsidentin Ekaterini Sakellaropoulou flog am Mittag Ortszeit auf die Halbinsel Peloponnes, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Viele Krankenhäuser seien in Alarmbereitschaft, um die Verletzten unter den Geretteten zu versorgen.

Quelle: ZDFheute.de