Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich in Quarantäne begeben, nachdem er Kontakt mit einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Auf Twitter postete er ein Video, wo er sagte, dass er „fit wie ein Metzgershund“ sei. Er fühle sich großartig und es spiele keine Rolle, dass er schon einmal an dem Coronavirus erkrankt war und jetzt „berste“ er vor Antikörpern.

So sind die Regeln, und ich bin froh, dass sich auch der Regierungschef daran hält“, sagt Professor Danny Altmann vom Imperial College. Selbst wenn man Antikörper habe, dürfe man das nicht auf die leichte Schulter nehmen, sagte er. Johnson zeige keine Symptome, heißt es aus dem Regierungssitz des Premierministers. Es sei aber nicht auszuschließen, dass er das Virus weiterverbreitet, erklärte Altmann. Das sei das verheerende an diesem Virus, dass man es verbreite, bevor es einen selbst erwische.

Die Selbstisolation komme aber zu einem sehr schlechten Zeitpunkt. Den in den nächsten Tagen soll es wichtige Entscheidungen bei den Brexit-Verhandlungen zwischen London und Brüssel geben. Am vergangenen Wochenende hatte sich Johnson von seinem Chefberater Dominic Cummings getrennt.

Quelle: Tagesschau.de, Twitter.com

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